Federmehl ungarischer Herkunft

Federmehl ungarischer Herkunft

Herkunft
: Hungary
HS-Code
: -
Grundlegende Informationen
Körperlicher Zustand
: Solid
Aussehen//Farbe
: Light tan to grey powder
Geruch
: Characteristic feather
Feuchtigkeitsgehalt (%)
: <8%
Synonyme und Handelsnamen
: Hydrolyzed feather meal; HFM
Gesamtzahl der Platten (TPC)
: <500,000 CFU/g
Hefe und Schimmelpilze
: <50,000 CFU/g
E. coli
: <100 CFU/g
Salmonellen
: Negative/25g
Haltbarkeitsdauer
: 12 months
Größe der Verpackung
: 50 kg
Art der Verpackung
: PP woven bag
Lagerungsbedingungen
: Cool, dry; pest-free
Halal-Zertifizierung
: Available on request
ISO//HACCP
: Yes
Lebensmitteltauglichkeit/regulatorischer Status
: Feed grade
Rohprotein (%, min)
: 80% min
Rohfett-/Ätherextrakt (%, max.)
: 2.5% max
Aschegehalt — Futter (%, maximal)
: 3.0% max
Pepsin-Verdaulichkeit (%, min)
: 75% min
Lysingehalt (%, min)
: 1.8%
Antioxidans-Behandlung
: None or as specified
TSE/BSE-Konformitätserklärung
: N/A (poultry)
Erklärung zur Herkunft der Arten
: Poultry feathers (hydrolyzed)
Aflatoxin B1
: Not applicable
Schwermetalle — Futter (As, Pb, Hg, Cd)
: Compliant
Dioxine und PCB (pg WHO-TEQ/g Fett)
: Compliant
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Kurzer Überblick
Federmehl ist eine proteinreiche Futterzutat, die durch Hydrolyse- und Verwertungsverfahren aus Geflügelfedern gewonnen wird. Es enthält etwa 80-85% Rohprotein und wird wegen seines Aminosäureprofils, insbesondere Cystein und Methionin, geschätzt. Dieses nährstoffreiche Mehl wird häufig in Tierfutter verwendet. Es ist in der Ernährung von Geflügel und Schweinen stark vertreten und fördert das Wachstum und die allgemeine Gesundheit.
Herstellungsverfahren
Der Herstellungsprozess von Federmehl umfasst mehrere systematische Stufen. Zunächst werden Geflügelfedern sorgfältig in Verarbeitungsbetrieben gesammelt, wo sie als Nebenprodukt der Geflügelverarbeitung anfallen. Anschließend werden diese Federn einem strengen Reinigungsverfahren unterzogen, um Fremdstoffe und Verunreinigungen zu entfernen. Der entscheidende Schritt ist die Hydrolyse, bei der die Federn Dampf und/oder alkalischen Stoffen mit erhöhtem Druck ausgesetzt werden. Dieser Prozess katalysiert den Abbau der Proteinmatrix in den Federn, wodurch kleinere Peptide und Aminosäuren entstehen. Das resultierende hydrolysierte Material wird dann vorsichtig getrocknet und oft weiter gemahlen, um die gewünschte Textur und Partikelgröße zu erreichen. Strenge Qualitätskontrollmaßnahmen werden ergriffen, um die Einhaltung etablierter Standards in Bezug auf Proteingehalt, Aminosäureprofile und das Fehlen von Verunreinigungen sicherzustellen. Das so gewonnene Endprodukt zeigt sich als proteinreicher Futterbestandteil, der für seinen Aminosäurereichtum bekannt ist und sich daher hervorragend für die Aufnahme in Tierfutter eignet. Insbesondere findet es in der Geflügel- und Schweinediät eine herausragende Verwendung und trägt erheblich zum Wachstum und zur allgemeinen Tiergesundheit bei.