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Biotin
- Herkunft
- : China
- CAS-Nummer
- : 58-85-5
- HS-Code
- : 29362950
Grundlegende Informationen
- IUPAC-Bezeichnung
- : 5-[(3aS,4S,6aR)-2-oxo-1,3,3a,4,6,6a-hexahydrothieno[3,4-d]imidazol-4-yl]pentanoic acid
- Molekulare Formel
- : C10H16N2O3S
- Molekulargewicht (g/mol)
- : 244.3100
- Synonyme und Handelsnamen
- : Biotin; Vitamin H; Vitamin B7; D-Biotin; E901
- Reinheit/Test (%)
- : 99% min
- Körperliche Form
- : Solid
- Konzentration
- : Pure substance
- Aussehen//Farbe
- : White to off-white solid
- Geruch
- : Odorless
- Löslichkeit in Wasser
- : Slightly soluble
- UN-Nummer
- : Not applicable
- H-Aussagen
- : None
- P-Aussagen
- : P260
- REACH-Status
- : Registered
- Status einer Arzneimittelvorstufe
- : Non-precursor
- Speicherklasse (GHS)
- : 13
- Lagerungsbedingungen
- : Cool, dry, dark place
Kategorien
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Einführung
Biotin, auch bekannt als Vitamin H oder Vitamin B7, ist ein wasserlösliches B-Vitamin. Es ist ein essentielles Coenzym für den Kohlenhydrat-, Fett- und Proteinstoffwechsel. Ein Biotinmangel kann beim Menschen zu Haarproblemen wie dünnerem Haar und spröden Fingernägeln und bei Tieren wie Kühen zu einer schlechten Hufgesundheit führen. Während Biotin in verschiedenen Futtermitteln leicht verfügbar ist und synthetisiert werden kann, hat sich gezeigt, dass eine Biotin-Supplementierung die Hufgesundheit und die Milchproduktion bei Kühen verbessert hat.
Herstellungsverfahren
Ein Verfahren zur Herstellung von D-Biotin umfasst die Kultivierung eines Mikroorganismus der Gattung Kurthia, der gegen Biotin-Antimetaboliten resistent ist und in der Lage ist, D-Biotin in einem Medium unter aeroben Bedingungen zu produzieren, und das entstehende D-Biotin aus der Fermentationsbrühe abzutrennen. Das Kultivierungsmedium enthält zweckmäßigerweise eine assimilierbare Kohlenstoffquelle, eine verdauliche Stickstoffquelle, anorganische Salze und andere Nährstoffe, die für das Wachstum des Mikroorganismus bei einem pH-Wert von etwa 5-9, einer Temperatur von etwa 10-40 °C und für eine Dauer von etwa 1-10 Tagen notwendig sind. Die bevorzugten Mikroorganismen sind Kurthia sp. 538-KA26, 538-17H4, 538-51F9 und 538-2A 13.
